Somatisierung


 

Somatisierung



Der Begriff Somatisierung ist ein Begriff aus der Psychoanalyse und beschreibt die Neigung körperliches Unwohlsein und Symptome, die nicht auf eine ausreichende organische Ursache zurückzuführen sind, intensiv zu empfinden (Somatoforme Störung). Ferner besteht meist ein zusätzliches Mitteilungsbedürfnis über dieses körperliche Unwohlsein beziehungsweise über diese Symptome. Außerdem sollen diese Befindlichkeitsstörungen auf eine körperliche Erkrankung zurückgeführt und so eine medizinische Behandlung angestrebt werden.



Ein Aspekt der Somatisierung kann die Konversion (Übertragung) von Affekten wie Angst, Aggression, Wut, Ärger, Schuld, sexueller Triebwünsche auf Organe sein, die sich in Erektionsstörungen, Erröten, Ohnmacht, Kopfschmerzen beziehungsweise Migräne oder Magen-Darm-Störungen äußern kann. Diese physischen Symptome lassen sich als psychosomatische Krankheiten einordnen. Die Somatisierung bezeichnet dabei das Verdrängen und Übertragen von unerträglichen psychischen Zuständen auf die körperliche Ebene um dabei eine Entlastung zu erfahren. Ist der Patient sich dabei bewusst über die Zuordnung seiner Gefühle zu den physischen Symptomen, spricht man von Affektkorrelat, andererseits von Affektäquivalent.

Source:
http://de.wikipedia.org/wiki/Somatisierung_(Psychologie)







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Der Begriff Somatisierung ist ein Begriff aus der Psychoanalyse und beschreibt die Neigung körperliches Unwohlsein und Symptome, die nicht auf eine ausreichende organische Ursache zurückzuführen sind, intensiv zu empfinden (Somatoforme Störung). Ferner besteht meist ein zusätzliches Mitteilungsbedürfnis über dieses körperliche Unwohlsein beziehungsweise über diese Symptome. Außerdem sollen diese Befindlichkeitsstörungen auf eine körperliche Erkrankung zurückgeführt und so eine medizinische Behandlung angestrebt werden.

Ein Aspekt der Somatisierung kann die Konversion (Übertragung) von Affekten wie Angst, Aggression, Wut, Ärger, Schuld, sexueller Triebwünsche auf Organe sein, die sich in Erektionsstörungen, Erröten, Ohnmacht, Kopfschmerzen beziehungsweise Migräne oder Magen-Darm-Störungen äußern kann. Diese physischen Symptome lassen sich als psychosomatische Krankheiten einordnen. Die Somatisierung bezeichnet dabei das Verdrängen und Übertragen von unerträglichen psychischen Zuständen auf die körperliche Ebene um dabei eine Entlastung zu erfahren. Ist der Patient sich dabei bewusst über die Zuordnung seiner Gefühle zu den physischen Symptomen, spricht man von Affektkorrelat, andererseits von Affektäquivalent.

Alexithymie - auch Gefühlsblindheit - ist ein Persönlichkeitsmerkmal welches geschätzte 10% der Bevölkerung betrifft und damit für mehr als 10 Millionen Menschen im deutschsprachigen Raum relevant ist.

Alexithymie beschreibt die Schwierigkeit oder auch Unfähigkeit von Personen Ihre Gefühle hinreichend wahrnehmen und beschreiben zu können. Vielen Gefühlsblinden ist ihr Defizit kaum bewusst und es wird meistens nur im Kontakt mit engen Angehörigen oder mit dem Partner zum Problem.

Diese Seiten sollen weitere Informationen über Alexithymie anbieten und Betroffenen, Angehörigen oder auch Interessierten die Möglichkeit eines Informationsaustausches bieten.